Das Kabinett Hohenlohe-Ingelfingen bildete vom 11. März bis 23. September 1862 das von König Wilhelm I. berufene Preußische Staatsministerium. Nach dem Scheitern der Vorgängerregierung am Preußischen Verfassungskonflikt mit der liberalen Kammermehrheit um die Mitbestimmung des Landtags in Militärangelegenheiten und grundsätzlich um die Parlamentarisierung Preußens, setzte Wilhelm I. eine konservativere Regierung ein, die versuchte, mit der Parlamentsmehrheit eine Kompromisslösung zu vereinbaren, was allerdings nicht gelang. Eine Woche nach Hohenlohe-Ingelfingens Amtsantritt wurde das Kabinett grundlegend neu gebildet. Führender Kopf des Kabinetts war nicht der Ministerpräsident, sondern Finanzminister August von der Heydt.

Literatur

  • Rainer Paetau (Bearb.): Acta Borussica: Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums 1817–1934/38. Hrsg.: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Band 5 (10. November 1858 – 28. Dezember 1866). Georg Olms, Hildesheim, ISBN 3-487-11002-4, S. 421–423 (2001). 

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