Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel ist der Diplomfilm von Regisseur Aron Lehmann aus dem Jahr 2012. Gedreht wurde er im Nördlinger Ries, wo Lehmann aufgewachsen ist, so in Holzkirchen, Maihingen, Ederheim und auf Burg Niederhaus.
Handlung
Nach einem Tag Drehzeit wird einem Filmteam, das Heinrich von Kleists Novelle Michael Kohlhaas in einem bayrischen Dorf verfilmen möchte, mitgeteilt, dass die finanzielle Förderung abgesagt wird. Der Regisseur beschließt daraufhin, den Filmdreh mit vorhandenen Objekten (Kühen statt Pferden, Bäumen statt gegnerischen Soldaten …) trotzdem durchzuführen.
Kritik
Wolfgang Hamdorf lobte den Film als „unterhaltsame Tragikomödie“.
Auszeichnungen und Preise
- Publikumspreis beim Filmfestival Max Ophüls Preis 2013
- Festival des deutschen Films, Filmkunstpreis 2013
- Filmkunstfest Mecklenburg-Vorpommern, Nachwuchsförderpreis der DEFA-Stiftung 2013
- Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW), Prädikat besonders wertvoll
Weblinks
- Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel bei IMDb
- Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel bei filmportal.de
- Kohlhaas oder die Verhältnismäßigkeit der Mittel beim Verleih missingFILMs
Einzelnachweise



