Carl Iver Hovland (* 12. Juni 1912 in Chicago, Illinois; † 16. April 1961 in New Haven, Connecticut) war ein US-amerikanischer Psychologe. Er war einer der ersten Vertreter der psychologisch orientierten Medienwirkungsforschung.

Leben

Hovland promovierte 1936 an der Yale University zum Doktor der Philosophie. Nach einigen Jahren der Arbeit an der dortigen Fakultät für Psychologie forschte er während des Zweiten Weltkrieges für die US-amerikanische Armee. Hovland untersuchte die Wirkung von Militärfilmen auf die Verhaltensweise und Einstellung von Soldaten. Das Ziel dieser Forschungen war es, herauszufinden, inwieweit Filme mit militärischen Inhalten Einfluss auf die Moral der Soldaten haben und ob Einstellungsänderungen bei diesen Menschen provoziert und kontrolliert werden können. Des Weiteren beschrieb Hovland nach Untersuchungen zur Wirkung von Frank Capras Dokumentarfilm Why We Fight den Sleeper-Effekt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte Hovland nach Yale zurück und erarbeitete dort den Yale-Ansatz zur Einstellungsänderung, der die Bedingungen einer erfolgreichen persuasiven Kommunikation beschreibt. 1950 wurde er in die American Philosophical Society gewählt, 1956 in die American Academy of Arts and Sciences und 1960 in die National Academy of Sciences.

Weblinks

  • Biografie (englisch)
  • Referat an der Universität Essen über die Arbeit Hovlands

Einzelnachweise


Carl Hovland y el modelo de comunicación y actitud by Oscar Santana on

Carl Hovland biografia e estudo sobre comunicação persuasiva A mente

INFOAMÉRICA Carl I. Hovland

Der norwegische Viktor Hovland feiert am 18. Tag der Open im Royal

Carl Hovland